Neurofeedback

Neurofeedback ist als wissenschaftlich fundierte Therapiemethode erfolgreich und anerkannt. Sie wird immer mehr als Therapiebaustein in der Behandlung verschiedener Störungen wie ADHS, Epilepsie, Migräne, Kopfschmerz, Depressionen, Schlafstörungen und Angststörungen sowie zur Stressbewältigung und Burn-Out-Prophylaxe eingesetzt.

Neurofeedback verbessert die Selbstregulierungsfähigkeit des Gehirns und lindert in der Folge zahlreiche Beschwerden.

Wie muss man sich diese „Verbesserung der “Selbstregulierung“ konkret vorstellen?

Einfach erklärt, setzt Neurofeedback auf zwei fundamentale Prinzipen: Die Selbstheilung und das Lernen durch Rückmeldung (Feedback = Rückmeldung).

Sitzungsanordnung neurofeedback
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Das technische Vorgehen

Mittels Elektroden (diese kann man sich wie Mikrophone für elektrische Gehirnwellen vorstellen) wird die elektrische Hirnaktivität aufgezeichnet. Diese Methode der Elektroenzephalografie (EEG) wurde 1929 von dem Neurologen Hans Berger  erstmals publiziert und ist seitdem ständig weiterentwickelt worden.

Die abgeleitete elektrische Hirnaktivität wird dem Gehirn in Form einer Animation oder eines Films audiovisuell über einen Bildschirm zurückgemeldet. Die Bilder der Animation werden je nach Aktivität des Gehirns verändert, sodass es sich auf diese Weise selbst regulieren kann und somit einen ausgeglichenen Funktionszustand erreichen kann.